VOLKSSCHULE SOLLENAU

Förderkonzept der VS Sollenau

Standortbezogenes Förderkonzept der Volksschule Sollenau

Das Förderkonzept

A) Fördern als allgemeines pädagogisches Prinzip, B) Expliziter Förderunterricht, C) Spezielle Fördermodelle, Förderung von Kindern mit nicht deutscher Muttersprache (DndM), Legastheniekurse (LSR), Sprachheilunterricht (SHP), Förderung durch Beratungslehrerin/Stützlehrerin (SPF), Sprachförderstunden, D) Maßnahmen an den Nahtstellen

Organisation des Förderunterrichtes

Additive Form – als zusätzliche Unterrichtseinheit (FÖU, DndM), Integrative Form – parallel zu den Unterrichtseinheiten (SHP,LSR, Sprachförderung), Kooperation mit SPZ-Klassen (soziales Lernen), Teamteaching (Lehrer von der NMS), Ad A: Fördern als allgemeines pädagogisches Prinzip

Individualisierung des Unterrichtes

Berücksichtigung der individuellen Lernvoraussetzungen – unterschiedliche Bedürfnisse der Lerntypen, gezielter Einsatz von Lehrmaterialien, Anwendung des Helfersystems und Kooperation (auch zwischen den Schulstufen), Reduktion auf Basiswissen, Festigungs- und Übungsphasen, Förderung von Begabungen (Projektarbeiten, Lehrausgänge und Exkursionen, autonome Schwerpunktsetzung wie Känguru der MA,…)

Differenzierung der Unterrichtsgestaltung

Didaktische Vielfalt in den Zielen- Kompetenzförderung: Lernfreude vermitteln und Wissensbedürfnis wecken- Sachkompetenz: persönliche Stärken des Kindes fördern, Hinführung zu eigenem Wissenserwerb („Experten“ schaffen)- Methodenkompetenz: Entwicklung von Lernstrategien und von Lernkompetenz (Lernen lernen) – Sozialkompetenz: Ausbildung der emotionalen Intelligenz, Einführung eines Patensystems, Konfliktbewältigungsstrategien, Projekte zur Konfliktlösung- Selbstkompetenz: Stärkung des Selbstbewusstseins, positives Motivieren, Projekte zur Sexualerziehung und Kinderrechte

Leseförderung (Grundstruktur)

VSK – Vorlesen – Anregung zur eigenständigen Beschäftigung mit Büchern, 1. Klassen – Hinführung zu sinnerfassendem Lesen über spielerische Aufgabenstellung, lustbetonter Umgang mit der Klassenbücherei, selbst gestaltetes Buch, 2. Klassen – Erweiterung der Lesekompetenz, Bücher vorstellen, Lesepensum der Klasse wird mit Bücherwurm dokumentiert, 3. Klassen – Lesewerkstatt, persönlicher Bücherwurm, Buchausstellung, 4. Klassen – Verwendung von Nachschlagewerken, Referate, Anregung zur persönlicher Büchersammlung, Buchempfehlungen

Expliziter Förderunterricht

a) zur Prävention von Schulversagen (Maßnahmen im Rahmen des Frühwarnsystems), b) zum Nachholen von Lerndefiziten (Krankheit, Schulwechsel)

Enge Verzahnung mit dem Klassenunterricht

Zusammenarbeit Klassenlehrer*in – Förderlehrer*in wird im Förderunterricht dokumentiert, Einbindung der Erziehungsberechtigten in einer Fördervereinbarung (Informationsgespräche zum Verstehen und Verständnis der Defizite, Ordnungsrahmen, Kontrollaufgabe), Erstellung eines Förderplanes – Entwicklungs- und Verhaltensdiagnose (Beschreibung des Ist Zustandes), Sofortmaßnahmen, Weiterführende Übungen, Begleitende Maßnahmen

Arbeit in der Kleingruppe ermöglicht

Generell andere methodische und didaktische Zugänge zum Lehrstoff, bessere Orientierung am einzelnen Kind, vereinfachte Aufgabenstellung, Anpassung an Arbeitstempo, Einheiten für alle Sinne, Schulung der Wahrnehmung, Zeit und Raum für Lernprogramme und Lehrspiele mit PC Unterstützung, Entspannungs- und Konzentrationsübungen, Motorisches Training, Kinesiologie, logische Denkaufgaben, motivierendes Üben

Spezielle Fördermodelle und Maßnahmen an den Nahtstellen

Förderung von Kindern mit nicht deutscher Muttersprache, Sprachstandsfeststellung im Rahmen der Schuleinschreibung und Elterninformation über die Bedeutung der Unterrichtssprache, Regelmäßige Förderung durch DndM Stunden ab der Vorschulklasse – Spracherwerb durch Sprechen (Alltagssituationen, Rollenspiele, Lieder, Aufträge erteilen), Zusätzliche Sprachförderstunden in VSK, 1. und 2. Klassen, Kindergarten – Schule – eigene Vorschulstufe, Besuchstage des Kindergartens an der Schule und Elternbesuchstage, Informationsabende der Schulleiterin (und Lehrkräften) in den Kindergärten, Gespräche zwischen KindergartenpädagogInnen und Lehrer*innen, Volksschule – weiterführende Schulen, Grundkonzept-Bedachtnahme auf eigenständiges Arbeiten, Lernstrategien entwickeln, vermehrt eigenverantwortliches Arbeiten, Differenzierung im Unterricht durch erweiterten Lehrstoff, Differenzierung bei den Hausübungen (Problemstellung und Arbeitspensum)

Elterninformationsabend

Schullaufbahnberatung entsprechend den Richtlinien des Bundesministeriums, Erarbeitung der Checklisten für die Entscheidung und Entwicklungscheck – Wo steht mein Kind in verschiedenen Entwicklungsbereichen, Schulischer Entwicklungsstand meines Kindes, Orientierungsgespräch, Besonderheiten NMS – Besonderheiten AHS